| Test: Onboard-Grafik von ATI | |
| Verfasst von reVerB am 21.04.2009 um 15:00 Uhr | Seite: 1 |
|
Es ist jetzt an der Zeit, mal ein für Gamer dunkles Kapitel anzusprechen. GRAFIK !! Die einen sagen, das die Grafik im professionellem Gaming keine Rolle spielt. Die anderen sagen, das es mit das wichtigste ist. Aus diesem Grund habe ich mal mit den 3 beliebtesten eSports-Games deutschlands eine Onboard-Grafikkarte der aktuellen Generation getestet. Außerdem habe ich einen Vergleich zwischen einem neuen Onboard-System und einem alten AGP-System aufgestellt, um einigen auch die Entscheidung zu vereinfachen, mal ein kleines bischen aufzurüsten. Die Systeme und Spiele: Als erstes hätten wir einmal das AGP-System: CPU: AMD Athlon XP 2500+ mit 1866 MHz und einem FSB von 333 MHz Mainboard: AsRock K7NF2-Ultra400 Sockel A mit nForce 2 Ultra 400 Chipsatz und S-ATA RAM: 2x 512 MB Kingston Hyper-X DDR400 CL2,5 Grafik: Sapphire ATI Radeon X1650 Pro mit 512 MB und 256 Bit (AGP 8x) OS: Windows XP Professional Service-Pack 3 und DirectX 9.0c Nun kommen wir zum aktuelleren Gegner: CPU: AMD Phenom II X4 940 Quad-Core CPU mit 4x 3000 MHz, 3600 MT/s Bustakt und insgesamt 8 MB Cache Mainboard: MSI DKA790GX mit AMD 790 GX-Chipsatz und S-ATAII sowie eSATA RAM: 4x 2GB Corsair XMSII DDR2-1066er RAM Grafik: ATI Radeon HD3300 Onboard (eingestellt auf 512MB über Bios) und DirectX 10 OS: Windows Vista Ultimate 64Bit mit DirectX 10 und Service-Pack 1 eSport-Games: Counter-Strike Counter-Strike: Source Warcraft 3 Kommerzielle Titel: Stalker: Clear Sky Need for Speed: ProStreet Guild Wars Testbedingungen: Beide Systeme treten gegeneinander in folgenden Disziplinen an. Counter-Strike 1280x1024 Counter-Strike: Source 1280x1024 Low, Mid und High-Settings Warcraft 3 1280x1024 High-Settings Stalker: Clear Sky 800x600 Low, Mid und High-Settings Need for Speed: ProStreet 800x600 Low, Mid und High-Settings Guild Wars 1280x1024 Low, Mid und High-Settings Need for Speed und Stalker lassen sich auf beiden Systemen nicht mit höherer Auflösung spielen. Daher habe ich diese Optionen weggelassen. Test-Ergebnisse: Counter-Strike läuft auf beiden Systemen auf Grund der Config mit 101 FPS Bei Warcraft 3 sieht es allerdings anders aus. Beim AGP-System erreichen wir gerade mal 62 FPS. Das Onboard-System schlägt mit 111 FPS zu. Counter-Strike: Source läuft auf dem AGP-System im Low mit 68 FPS, Mid mit 47 und im High noch mit 31 FPS. Auf dem Onboard-System bleiben die FPS-Zahlen immer im Spielbaren Bereich. Low mit 92, Mid mit 71 und High mit 60. Bezüglich Stalker: Clear-Sky gibt es folgendes zu sagen. Dieser Test war übel. Auf dem AGP-System lief es auf High-Settings mit 4 FPS und mit Mid zumindest auf 16 FPS. Mit Low-Settings ging das Spiel mit 24 FPS noch einigermaßen flüssig. Das Onboard-System lässt das Spiel Low auf 41 FPS laufen, auf Mid mit 28 FPS und immer hin im High mit 14 FPS. Stalker: Clear Sky bleibt darauf hin auf diesem System noch Spielbar. NfS S lief auf dem AGP-Rechner garnicht flüssig. Bei Mid und High frierte dann das Spiel komplett ein. Auf dem Onboard-System lief es im Low auch nur mit 34 FPS flüssig. Mid lief dann noch mit 16 FPS und High frierte wieder ein.Guild Wars war hingegen wieder ein schöner Test. Bis auf eine Einstellung liefen alle Settings flüssig. Auf dem AGP-System lief Low mit 54 FPS, Mid mit 46 FPS und High leider nur mit 22 FPS. 22 FPS ist aber leider nicht flüssig. Auf dem Onboard-System schwebte das Spiel im Low-Modus auf 91 FPS, Mid auf 78 FPS und High auf immerhin noch stolze 54 FPS. FAZIT: Das Ergebiss kam für mich völlig überraschend. Ob ich nun mit meinem alten System spiele oder das neue nehme. Der Unterschied ist zwar da, aber nicht sonderlich groß. Auch fand ich die FPS-Unterschiede witzig. Normaler weise unterscheiden sich diese doch nie so stark. Meine befürchtung ist, das ich in beiden fällen den Treiber des Onboard-Systems genutzt habe (Für beide Systeme die gleichen Treiber). Da ich demnächst eh eine neue Grafikkarte kaufe, werde ich wegen dem Treiber jetzt keine Änderungen mehr vornehmen, um einen neuen Test zu machen. Denn die ergebnisse sind so auch schon aussagekräftig. Mein abschließendes Fazit also zur Onboard-Karte: Für eine Übergangslösen, wenn man vor allem von einem alten AGP-System kommt ist so eine Onboard-Karte durchaus eine gute Wahl. Vor allem auf Grund der Tatsache, das der 790GX-Chipsatz von AMD der wohl schnellste für diesen Sockel und somit auch der schnellste für diese CPU ist. Wer also überwiegend die bekannten eSport-Titel wie CS, CS:S und WC3 spielt und nicht das Geld für ein komplettes System hat, sollte sich vielleicht doch einmal so ein System ansehen. Also komplett schlecht ist es nicht. |
Kommentare: 3
Seite [1] |
|
MicHi 01.01.1970Ort: - Beiträge: 320 |
# 1 - 21.04.2009 um 15:56 Uhr
wo nimmst du nur immer die zeit für das alles her? ^^ hab jetzt jeden artikel gelesen und find die echt gut. mach weiter so, kenne keinen anderen kleineren clan, der solch einen tollen service bietet. *daumenhoch* |
reVerB 08.03.2010Ort: Plön Beiträge: 208 |
# 2 - 21.04.2009 um 16:55 Uhr
Wieso zeit? ATI Tray tools hat ein eigenes FPS-OSD. Dadurch kann ich die Werte beim Zocken ablesen. Die Werte sind über Wochen gesammelt. Ich habe den Test jetzt nicht an einem Stück gemacht. Wie gesagt. Über Wochen. Dadurch bekommt man sowas zusammen. |
J@son 09.03.2010Ort: Hamburg Beiträge: 704 |
# 3 - 21.04.2009 um 19:59 Uhr
jap meinen respekt, finde ich sehr n1 deine beitraege! vorallem fuer mich als leichten hardware noob immer noch sehr hilfreich weiter so "thumbs up"
|
| Bitte Login benutzen, um Kommentare zu schreiben. |

S lief auf dem AGP-Rechner garnicht flüssig. Bei Mid und High frierte dann das Spiel komplett ein. Auf dem Onboard-System lief es im Low auch nur mit 34 FPS flüssig. Mid lief dann noch mit 16 FPS und High frierte wieder ein.
MicHi
01.01.1970
08.03.2010
weiter so "thumbs up"
